2. Runde - die Auswahl

Zur zweiten Runde, den Landesrunden oder Landesolympiaden, werden die 30 Besten jedes Bundeslandes und jeder Klassenstufe im Frühjahr eingeladen. Dort wird in der Regel eine dreistündige Klausur geschrieben, die über die Qualifikation für die 3. Runde entscheidet.

Nach der Klausur findet zumeist ein Vortrag oder eine alternative Veranstaltung statt, bei der ein Einblick in ein aktuelles, wissenschaftliches Thema gegeben wird. Außerdem bietet sich auch die Gelegenheit, naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler anderer Schulen näher kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. 

Währenddessen korrigieren die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer die Klausuren, sodass bereits am späten Nachmittag die Siegerehrungen stattfinden können. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und eine Anerkennung für ihre Leistungen. 

In dieser Runde qualifizieren sich aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und derzeit auch Baden-Württemberg die jeweils besten sechs Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 für die Finalrunde der mitteldeutschen Landesolympiaden in Merseburg. In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg/Schleswig-Holstein qualifizieren sich jeweils die fünf Besten pro Klassenstufe für Nordostdeutsche Finalrunde in Rostock. Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen/Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland qualifizieren sich für die Westdeutsche Finalrunde in Münster.

 

Neben der Qualifikation für die Finalrunden winken damit allen 2.-Rundenteilnehmern ein spannender Wettbewerbstag, zumeist an einer Universität imselben Bundesland, mit viel Kontakt zu Gleichgesinnten und den Besten unter den Besten noch dazu attraktive Sachpreise, zumeist wertvolle Fachbücher.

 

Weiter geht es mit der 3. Runde ...